Photovoltaik

Oft gestellte Fragen rund um Solarenergie

Die Geräuschemission unserer Wechselrichter ist nur sehr gering. Um dennoch jegliche Beeinträchtigung zu verhindern, installieren wir den Wechselrichter vorzugsweise im Keller oder Hauswirtschaftsraum. Eine Montage im Außenbereich ist ebenfalls möglich: die von uns verwendeten Wechselrichter sind robust und können Feuchte und Temperaturschwankungen zwischen -20°C – 40°C problemlos aushalten. Jedoch sollte dennoch der Weg von der Solaranlage zum Wechselrichter nach Möglichkeit geringgehalten werden. Du kannst also zwischen verschiedenen Optionen die für dich passende auswählen!
Allgemein bietet Deutschland gute klimatische Bedingungen, um Solarenergie zu Hause zu nutzen. Ob auch dein Dach für eine Solaranlage geeignet ist, hängt von einigen zusätzlichen Faktoren vor Ort ab, wie bspw. der Dachausrichtung und dem Schattenwurf von umliegenden Gebäuden oder Bäume. Teile uns deine Adresse und deinen Stromverbrauch mit und wir erstellen gerne ein unverbindliches Angebot für dich, womit wir dein persönliches Potential gut abschätzen können und dir eine Empfehlung geben können, was in deinem Fall die beste Lösung wäre.
Wir möchten deine Solaranlage nicht überdimensionieren und dir somit mehr Leistung verkaufen, als du optimaler Weise benötigen würdest. Darum nutzen wir deinen Stromverbrauch als Grundlage für die Abschätzung der optimalen Größe deiner zukünftigen Solaranlage und des zugehörigen Batteriespeichersystems.
Nicht unbedingt! Eine Ausrichtung nach Süden ermöglicht die optimale Ausschöpfung des Potentials an verfügbarer Solarenergie. Doch auch bei einer Abweichung von bis zu 60° von Süden liegt die zu erwartende Leistung der Solarmodule noch bei 100%. Eine Ost-West-Anlage erreicht ebenfalls 90-95% des maximalen Ertrages. Generell sollte die Neigung der Module optimalerweise zwischen 10-30° liegen, um maximale Erträge zu gewährleisten. Bei einer Flachdachkonstruktion wird dieser Neigungswinkel durch eine entsprechende Unterkonstruktion ermöglicht. Auf Flachdächern ist eine Ost-West-Anlage sogar leistungsstärker, als eine südlich ausgerichtete Anlage.
Nein! In der Regel fallen Solaranlagen unter sogenannte „Bauliche Anlagen“ und erfordern somit keine spezielle Genehmigung für die Installation auf Dächern oder Fassaden. Ausgenommen sind lediglich denkmalgeschützte Gebäude, über die Dachkante herausragende Anlagen und Freiflächenanlagen.
Für Anlagen bis zu einer Größe von 30 kWp ist der vorhandene Hausanschluss normalerweise ausreichend, um überschüssigen Solarstrom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Bei größeren Systemen werden wir in Absprache mit dem jeweiligen Netzbetreiber gemeinsam eine passende Lösung für dich finden.
Solaranlagen können auf allen Arten von Dächern montiert werden. Entscheidend dafür ist die passende Unterkonstruktion. Wir arbeiten bei unseren Systemen stets mit den besten Komponenten, die der Markt zu bieten hat, und garantieren damit hervorragende Stabilität und Robustheit der Anlage bei allen Witterungsverhältnissen. Falls du unsicher bist, ob die Dachkonstruktion deines Hauses ausreichend stabil ist, sollte eine statische Untersuchung des Daches in Betracht gezogen werden. Dazu wird ein Blick in die Baupläne geworfen, sowie vor Ort eine Begutachtung des Daches vorgenommen. Wir arbeiten mit kompetenten und zuverlässigen Partnerbetrieben zusammen und können auf Wunsch gerne vermitteln. Ist die Stabilität nach erfolgter Einschätzung fraglich, sollte eine Sanierung des Daches als Vorarbeit in Betracht gezogen werden.
Wir passen die Systemgröße deiner Solaranlage grundsätzlich an deinen Stromverbrauch an, um so eine maximale Rendite der Anlage zu bieten. Das bedeutet mit anderen Worten: maximaler Gewinn pro Kosten für das System. Alternativ wäre es auch möglich, die gesamte zur Verfügung stehende Dachfläche auszunutzen. In diesem Fall wird ein größerer Anteil des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz eingespeist. In Summe bietet diese Variante einen höheren Gewinn, allerdings sinkt gleichzeitig die Rendite, da der Gewinn im Verhältnis zu den Kosten der Anlage abnimmt.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, um den produzierten Solarstrom zu nutzen:
  • Eigenverbrauch
Der Strom wird im eigenen Haushalt verbraucht und ersetzt damit den Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz. Daher entspricht der Gegenwert des Solarstroms dem Preis, den man beim Netzbetreiber pro kWh bezahlt. Aktuell sind das ca. 30 ct/kWh, wobei der Strompreis jährlich um 4% steigt. Das klingt zwar gering, allerdings bedeutet dies einen Anstieg des Strompreises auf rund 70 ct/kWh im bis zum Jahr 2040! Entsprechend ist Eigenverbrauch finanziell gesehen die mit Abstand attraktivste Option.
  • Einspeisevergütung
Der Solarstrom wird ins öffentliche Netz eingespeist und erhält dafür vom Netzbetreiber eine für 20 Jahre festgesetzte Einspeisevergütung. Diese ist abhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der Anlagengröße. Aktuell liegt die Einspeisevergütung bei Anlagen < 10kWp bei ca.6,8 ct/kWh
  • Mieterstrom
Das Modell des Mieterstroms ermöglicht die Versorgung der direkten Nachbarschaft mit Solarstrom. Das ist besonders dann attraktiv, wenn die gewählte Anlagenleistung den Eigenverbrauch deutlich übersteigt. In Absprache mit anliegenden Nachbarn können Strompreise vereinbart werden, zu denen der von der Solaranlage produzierte Strom, ohne Umwege über das öffentliche Netz, direkt von den Nachbarn verbraucht werden kann   In den meisten Fällen wird eine Kombination aus Eigenverbrauch und Einspeisevergütung für den überschüssigen Strom gewählt. Falls du dich später noch einmal umentscheiden möchtest, ist das jederzeit einfach möglich.